Ratgeber & Checkliste Umzug

Hier haben wir für Sie einige Tipps für Ihren Umzug aufbereitet und eine hilfreiche Umzugscheckliste mit allen wichtigen Dingen, die Sie vor, beim und nach dem Umzug nicht vergessen sollten.

Unser Umzugsratgeber für Sie

  1. Grundsätzliches zum Thema Umzug – Machen Sie sich einen Plan!
  2. Wenn Sie selber umziehen möchten
  3. Das Umzugsgut richtig verpacken
  4. Die richtigen Umzugskartons
  5. Die richtige Bekleidung beim Umzug
  6. Das richtige Packmaterial auswählen
  7. Die richtige Bekleidung beim Umzug
  8. Empfehlenswerte Hilfsmittel
  9. Was Sie zum Schutz Ihre Möbel tun können
  10. Das richtige Umzugsfahrzeug
  11. Was Sie beim Fahren mit einem voll bepackten Umzugsfahrzeug berücksichtigen sollten

Grundsätzliches zum Thema Umzug – Planen Sie!

Sie ersparen sich eine Menge Stress, wenn Sie Ihren Umzug im Vorfeld planen.

Machen Sie sich vorher eine Liste mit allen Kontakten, die über den Umzug informiert werden müssen und die Ihre neue Adresse benötigen.

Angefangen mit einem Nachsendeauftrag der Post bis zu 24 Monate schaffen Sie Sicherheit, dass Ihnen keine Postsendung verloren geht. Denken Sie daran alle, die Ihre neue Adresse noch nicht kennen wie Familie, Freunde, Arbeitgeber, Geschäftspartner, Banken, Versicherungen & ggf. Versandhäuser über Ihren neuen Wohnort rechtzeitig zu informieren.

Überlegen Sie sich vorher, welche Accessoires & Möbel möchten Sie in der neuen Wohnung weiterhin behalten und worauf möchten Sie in Zukunft verzichten. Entrümpeln Sie also lieber vorher aus und nutzen Sie den Umzug dafür,  um Platz zu schaffen.

Wenn Sie selber umziehen möchten

Viele die Umziehen müssen, möchten Geld sparen und erledigen deshalb so viele Dinge wie möglich selber und verzichten deshalb ganz und gar auf professionelle Umzugsunternehmen.

Ihnen möchten wir hiermit einige hilfreiche Anregungen und Tipps mit an die Hand nehmen, damit Ihnen der Umzug leichter fällt.

Das Umzugsgut richtig verpacken

Richtig verpacken ist das A und O bei einem Umzug, deshalb sollte man sich das Leben nicht unnötig schwer machen, indem man umzugsuntaugliche Kartons wie die gern genommene „Bananenkiste aus dem Supermarkt“ verwendet, die unzureichend stapelbar ist, eine nur unzureichende Schutzfunktion hat und zudem Ihren Hausrat verschmutzen kann.

Wenn Sie im Web suchen, finden Sie zig Möglichkeiten, um an günstige Umzugskartons in guter Qualität zu kommen. Ob gemietet oder gekauft, es lohnt sich gleich die richtigen Umzugskartons zu nehmen. Diese lassen sich stapeln und haben stabile Tragegriffe.

Sie bekommen neue und / oder gebrauchte Umzugskartons bei vielen unserer Umzugsspediteure hier auf umzugvomfachmann.de

Die richtigen Umzugskartons

Ganz wichtig – Kartons nie zu voll machen

Packen Sie die Umzugskartons nur so voll dass Sie oder Ihre Umzugshelfer diese auch Mühelos tragen können. 20 kg sind schon mehr als reichlich für eine Beladung. Denken Sie daran – am Tag des Umzuges laufen Sie und Ihre Umzugshelfer ja nicht nur einmal und i.d.R sind Sie und Ihre Helfer auch keine Leistungssportler, oder? Zu den Kartons kommen dann ja auch noch andere Dinge wie Spülmaschine, Stühle, Tische, Schrankteile, Waschmaschine, Matratzen, Betten u.v.m. Schonen Sie also Ihren Rücken, indem Sie die Kartons nicht zu schwer beladen!

Vorteile von richtigen Umzugskartons:

  • Durch die besondere Konstruktion sind Umzugskartons stabiler und haben eine hohe Tragfähigkeit. Die Verstärkung der Tragegriffe an den Seiten erleichtern Ihnen das Heben und Tragen der Kartons.
  • Die einheitliche Größe der Kartons erleichtert ein sicheres Stapeln und ermöglicht eine optimale Ausnutzung des Platzes im Umzugstransporter.
  • Die Beschriftung der Kartons ermöglicht die schnelle Verteilung der Kartons in das richtige Zimmer der neuen Wohnung. Zeitraubendes Suchen und anstrengendes hin und her Schleppen kann somit entfallen.
  • WICHTIG: Umzugskartons gibt es in mehreren Größen und für verschiedene Inhalte: z.B: große Wäschekartons, mittlere Geschirrkartons und kleinere Bücherkartons und Kleiderboxen Stange und mit Deckel für Hemden und alles was nicht knittern soll.

Die Vorteile von Kleiderboxen bzw. Kleiderkisten

Sie können Ihre Kleidungsstücke in der Kleiderkiste wie in einem Schrank aufhängen. Damit ersparen Sie es sich, nach dem Umzug Kleider, Hemden, Hosen oder ähnliches erst Bügeln oder sogar in die Reinigung bringen zu müssen.

  • ausgestanzte Grifflöcher für den Transport
  • vollautomatische Kleiderbox (kein Klebeband oder zusätzlicher Deckel notwendig)
  • einfaches Auf- und Abbauen durch aufgedruckte Anleitung
  • inklusive stabiler Metallkleiderstange
  • passend für 25 Kleiderbügel
  • Kleiderkisten sind leicht tragbar und lassen sich gut im Fahrzeug verstauen.
  • Kleiderkisten erhalten Sie zum Kauf oder zur Miete bei Ihrem Umzugsspediteur.

Das richtige Packmaterial auswählen

Damit nicht kaputt geht sollte Zerbrechliches ordentlich eingepackt werden. Bei einem unserer Umzugsspediteure können Sie dafür spezielle Packseide bekommen, die wesentlich weicher ist als Zeitungspapier und vor allem nicht voll mit Druckerschwärze ist. Somit färbt dann auch nichts auf Ihr Geschirr ab.

Luftpolsterfolie sollten Sie verwenden, wenn es darum geht besonders sensible, zerbrechliche Gegenstände einzupacken.

Packseide und Luftpolsterfolie erhalten Sie bei Ihrem Umzugsspediteur.

Die richtige Bekleidung beim Umzug

Ziehen Sie bei Ihrem Umzug auf jeden Fall bequeme Kleidung und leichte Schuhe mit Profil für Stabilität und Rutschfestigkeit. Je nach Jahreszeit nicht zu dick, damit Sie nicht so viel schwitzen. Vergessen Sie nicht dass Ihnen durch die Bewegung sehr warm wird. Zur Sicherheit sollten Sie sich noch T-Shirts oder Pullover zum Wechseln mitnehmen, damit Sie sich keine Erkältung holen, wenn Sie pausieren.

Empfehlenswerte Hilfsmittel für Ihren Umzug

Einen Umzug selbst zu machen, ist immer anstrengend. Je nach Wohnlage können Sie sich manchen Trageweg sparen.

  • Mit einem Möbelhunt können Sie schwerere Gegenstände bis zum Umzugs-Transporter rollen
  • Mit einer Lastkarre bzw. Sackkarre können Sie Ihre Umzugskartons zum Lkw fahren und sparen dabei viel Kraft
  • Fragen Sie unsere Partner nach Außen-Aufzug, Möbellift, Möbelaufzug. Wenn Ihre neue Wohnung ein wenig höher im Gebäude liegt und es keinen Aufzug gibt, werden Sie für diesen Hinweis noch dankbar sein ;-)!

Lastkarre, Möbelhunt und Aussenaufzug können Sie bei Ihrem Möbelspediteur mieten.

  • Was Sie zum Schutz Ihrer Möbel tun können
  • Um Kratzer an Ihren Möbeln zu vermeiden sollten Sie Packdecken nutzen. Mit Packdecken können sie größere, empfindliche Flächen Ihrer Möbel vor Kratzern schützen und empfindlichere Gegenstände zusätzlich polstern.
  • Es gibt noch weitere nützliche Hilfsmittel für Ihren Umzug:
  • Nutzen Sie leicht und rückstandsfrei wieder abzulösendes Klebeband um Schranktüren und Kommodenschubladen zu schließen.
  • Sollten Sie wertvolle Bilder haben, können Sie diese mit Bildersafes schützen.
  • Sehr hilfreich ist auch die zentrale Schlüsselkiste, damit am sich im neuen Zuhause auch alle Schlösser öffnen lassen.
  • Auch im speziellen Möbel-Lkw werden sich die Möbel während der Fahrt bewegen. Das ist selbst bei bester Beladung nicht zu vermeiden.

Das richtige Umzugsfahrzeug

Die Kartons sind gepackt, das Umzugshelferteam steht und auch die neue Wohnung bzw. das neue Haus ist bereit für den Einzug. Was jetzt noch fehlt, ist ein Transporter mit entsprechender Größe, um gesamten Hausstand von A nach B zu transportieren.

  • Doch welcher Führerschein wird überhaupt für welche Art von Transporter oder Anhänger benötigt?
  • Bedenken Sie: Wenn Sie keinen LKW Führerschein größer als Klasse C1 haben – Führerscheinklassen B und BE – reicht i.d.R. nicht für eine gesamte Wohnungseinrichtung!
  • Zu beachten ist, dass die Gesamtmasse des C1 Transporters 7t nicht übersteigen darf, auch nicht in beladenem Zustand!
  • Die Führerscheinklasse C1 umfasst die leichteren Nutzfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen bis maximal 7,5 Tonnen. Zudem darf zusätzlich ein Anhänger mit 750 kg gezogen werden.
  • Voraussetzung für den Führerschein in der Klasse C1 ist der Besitz des Führerschein Klasse B und ein Mindestalter von 18 Jahren.
  • Wenn ein Transporter schräge Wände hat, ist dieser für einen Umzug ungeeignet, denn es bilden sich zwangsläufig Hohlräume. Damit kann die gesamte Ladung instabil werden, verrutschen und beschädigt werden.
  • Besser ist ein richtiger LKW mit geraden, textilgepolsterten Wänden und einem ebenen Boden ohne Radkästen an den Seiten und mit Zurrleisten.
  • Die Einrichtung einer ganzen Wohnung mit Möbeln summiert sich schnell auf reichlich viele Kubikmeter.
  • Seien Sie also großzügig bei der Einschätzung der nötigen Ladefläche und Ladehöhe. Wenn Sie sich dabei verschätzen kann der Umzugsplan schnell  „in die Hose gehen“.
  • Alle Kartons und Möbel wirklich platzsparend im Fahrzeug zu verstauen ist eine Kunst, die viel Übung und vor allem ein gutes Auge erfordert.
  • Wenn Sie sich dabei verschätzen und nicht die gesamte Ladung ins Fahrzeug passt und der Mietvertrag des Fahrzeuges nicht verlängert werden kann – dann haben Sie ein Problem.

Dann stellt sich die Frage, woher man noch kurzfristig ein weiteres Fahrzeug samt Fahrer herbekommt.

Besonders kritisch wird es dann, wenn das alles am letzten Tag der Mietfrist der alten Wohnung bzw. des alten Hauses passiert.

Sollten Sie mit einem Transporter und der Beladung von 7t nicht hinkommen und nicht mehrmals hin und her fahren müssen, kommen Sie an einer Spedition mit einem größeren LKW nicht vorbei.

In diesem Fall holen Sie sich für den Transport mit einem großen LKW ein Angebot bei unseren Umzugsunternehmen.

Was Sie beim Fahren mit einem voll bepackten Umzugsfahrzeug berücksichtigen sollten

  • Ein Lkw hat zwar auch Lenkrad,  Motor, Getriebe und Räder, ist aber im Fahrverhalten in keinster Weise mit einem Auto zu vergleichen.
  • Ein LKW ist wesentlich schwerer & größer als ein Auto und beim rangieren verhält sich ein LKW ganz anders als ein Auto beim Einparken.
  • Das Brems- und Fahrverhalten ist anders als bei einem PKW. Deshalb sollten Sie sich bereits im unbeladenen Zustand mit dem Fahrverhalten vertraut machen, denn ein beladener LKW verhält sich nochmal ganz anders.
  • In Kurven erhält ein beladener LKW  Kippkräfte durch die Fliehkräfte die man vom Autofahren nicht kennt und die Bremswege werden länger.
  • So oder so empfehlen wir Ihnen dringlich, nicht solche ein Tempo an den Tag zu legen, als würden Sie Ihr Auto fahren.

Das alles sollten Sie bedenken, wenn Sie sich ans Steuer setzen.

Wenn Sie den ganzen Tag bereits gepackt und eingeladen haben, sind die meisten bereits mit den Kräften am Ende. Unterschätzen sie nicht das Folgende – Mit dem Nachlassen der körperlichen Leistungsfähigkeit lässt gleichermaßen die Konzentrationsfähigkeit nach.

Wer sich müde oder gar übermüdet ans Steuer eines voll beladenen Lkw setzt, handelt mindestens fahrlässig. Lassen Sie also lieber jemanden fahren, der nicht den ganzen Tag gearbeitet hat.


Checkliste Umzug

Die Umzugscheckliste folgt demnächst